Was sind Pellets / Energiebündel Pellets
Heizen mit Pellets wird immer beliebter. Doch was sind Pellets? Was muss beim Kauf von Holzpellets beachtet werden?
Pellet (englisch für Pressling, Kügelchen):
Die Pellets sind zylindrische Presslinge aus naturbelassenen, getrockneten Holzspänen. Diese stammen meist aus Sägewerken und der Holz verarbeitenden Industrie. Bei der Pelletsherstellung werden die Späne unter hohem Druck durch Stahlmatrizen gepresst. Das holzeigene Lignin wirkt dabei als natürliches Bindemittel. Die fertigen Holzpellets sind bis zu 50mm lang, im Durchmesser 6-8mm dick und ähneln Tierfutter. Kein Zufall, denn viele der heutigen Pelletswerke sind aus der heimischen Futtermittelproduktion hervorgegangen.
Pionier der Holzpelletsverbrennung sind die USA. Die Amerikaner heizten in den frühen 1980er Jahren schon Zimmeröfen mit Pellets. In Europa waren die Skandinavier die ersten Pelletsheizer. Deutschland folgte 1996 mit der Zulassung als Holzpresslinge als Brennstoff. Erst Nischenprodukt, heute moderner Brennstoff. Die ansteigenden Öl-und Gaspreise verhalten den Holzpellets zur heutigen Beliebtheit. Die kompakten Pellets lassen sich bequem transportieren, lagern und dosieren. Wegen ihrer hohen Dichte verfügen sie mit 5kwh über einen höheren Heizwert gegenüber Holzscheiten. 2 kg Pellets entsprechen dem Heizwert von etwa 1l Heizöl oder 1m³ Erdgas.
Sparsam und umweltfreundlich
Ein wesentliches Argument für hochwertige Holzpresslinge bleiden die niedrigen Brennstoffkosten gegenüber Öl und Gas. Nach kurzfristigen Ansteigen im vergangenen Herbst befindet sich der Pelletspreis im Juni 2007 mit 185€/t auf dem gleichen Niveau wie im November 2005. Im Vergleich dazu liegt das langjährige Mittel des Pelletpreises seit Januar 2002 bei rund 188€/t.
Sparsam ist die Pelletsverbrennung auch bei der Umweltbelastung: Pellets verringern den Co²-Ausstoß eines Einfamilienhauses gegenüber einer Ölheizung jährlich um rund 5t, weil sie Co² Neutral verbrennen.Das bedeutet, dass bei der Verfeuerung von Holz, dem Rohstoff für die kleinen Holzpresslinge, nur das CO² freigesetzt wird, dass der Baum vorher der Umgebungsluft durch die Photosynthese entnommen hat. Würde der Baum in der Natur verrotten, würde die gleiche Menge CO² frei wie beim Verbrennen. Darüber hinaus ist Holz im Gegensatz zu Öl und Gas ein nachwachsender Rohstoff. Nach dem Abbrand bleiben bei hochwertigen Pellets nur etwa 0,5% Asche zurück – sie kann als Naturdünger genutzt oder im Hausmüll entsorgt werden.
Komfortabel
Umweltschutz ist ein hehres Ziel, doch der moderne Mensch mag es bequem. Heizen mit Pellets bedeutet: Die Pelletheizung wärmt genauso komfortabel wie ein Öl- oder Gasheizung die Wohnräume. Ähnlich wie beim Heizöl liefert der Tankwagen in der Regel den Jahresbedarf an Pellets. Die Holzpresslinge werden über ein Schlauchsystem direkt in den Lagerraum eingeblasen. Der Pelletskessel im Keller bekommt seinen Brennstoffvorrat automatisch gesteuert und bieten den gleichen Heizkomfort wie konventionelle Heizungen.
Hochwertig
Damit die Pelletsheizung ohne Störung läuft, muß der Brennstoff eine hochwertige Qualität aufweisen. Schlechte Ware verursacht Blockierungen der Fördertechnik, Verschlacken des Pelletsbrenners oder erheblichen Ascheanfall. Die meisten Pelletskesselhersteller schreiben deshalb für ihre Geräte eine bestimmte Pelletsqualität wie DIN Plus oder Ö-Norm vor, sonst erlischt die Herstellergarantie. Der Pelletsdurchmesser von 6 mm hat sich in der Praxis für den störungssichersten Betrieb herauskristalisiert. Zusätzlich zum Brennstoff Pellets kann auch die Logisitkkette bis in ihr Haus geprüft und übewacht werden. DIN-zertifizierte Pelletslieferanten sorgen für Qualitätsware bis in das Pelletslager des Kunden.
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